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100 Jahre "aus Liebe zum Menschen"

Jubiläum: Kreisverband Dieburg feiert im Dieburger Schloss Fechenbach – Festreden, Ehrungen und ein Ausblick

Eine festliche Gesellschaft kam am Samstagvormittag im Schloss Fechenbach
zusammen: etliche Bürgermeister, ein Landrat, Offizielle aus der Kreis- und aus Kommunalverwaltungen, Offizielle aus der DRK-Hierarchie, vor allem aber Vertreter aus den 22 Ortsverbänden des Deutschen Roten Kreuzes wollen den 100. Geburtstag ihres Dachverbands im Landkreis Darmstadt-Dieburg feiern.
Sie hören gediegene Musik, einige fachlich geladene Vorträge, erleben Ehrungen und Grußworte, hören keine Chronik und werden zum Abschluss zu einem entspannenden Imbiss gebeten.
100 Jahre DRK im Landkreis Darmstadt-Dieburg – das geht natürlich auch hier zurück auf die Grundidee von Henri Dunant, dem in Dieburg sogar eine Straße gewidmet ist. 100 Jahre DRK – das beginnt mit Alice-Frauenvereinen, „die Männer kamen dann etwas später“, wie Festredner Volkmar Schön feststellt. Aber viel weiter geht’s auch nicht in eine Chronik hinein, und nach musikalisch festlichem Auftakt mit Olga Schaflinskaja, Alexey Pudinov und Maurice Ravel hat der Kreisvorsitzende Peter Schilling bei seiner Begrüßung der gut 100 Festgäste ja auch auf den „etwas anderen“ Verlauf dieser akademischen Feier hingewiesen.
Volkmar Schön würdigt die Arbeit der 6500 Mitglieder und 350 Aktiven im Kreisverband aus Sicht der Gesamtorganisation und schlägt den Bogen von der Maxime „allen Menschen helfen“ bis hin zum DRK-internen „Strategieprozess 2020“, bei dem es nicht nur um die Verbesserung der Zusammenarbeit aller DRK-Gliederungen miteinander, mit befreundeten Organisationen und offiziellen Stellen geht, sondern auch um die strategische Ausrichtung auf die gravierenden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in Deutschland.
Der anschließende Festvortrag von Thomas Klemp, Geschäftsführer des DRK-Landesverbands Hessen, wird zeitweise zu einer Fachvorlesung über Völkerrecht, offenbart aber auch ein Dilemma, mit dem dieses Recht und die Arbeit des DRK immer wieder zu tun hat: dem Versuch, der entfesselten Gewalt des Krieges Regeln aufzuzwingen.
Etwas volksnäher sind dann wieder die Ehrungen, die als Zäsur sozusagen das Ende des ersten Teils markieren. Ausgezeichnet werden vieljährige Mitglieder und Funktionsträger – Dietmar Schöbel und Friedhelm Becker-Schrammel vom DRK Dieburg für 40 Jahre Engagement, Artur Henzel vom DRK Zeilhard-Georgenhausen für ungewöhnliche 60 Jahre.

Quelle: Darmstädter Echo 16.05.2011

 

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14. Mai 2011 00:00 Uhr. Alter: 7 Jahre

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