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Anhänger Feldkochherd Progress 57/5

  • Standort: DRK Kreisverband Dieburg e.V.
  • Art: Anhänger Feldkochherd
  • Baujahr: 1962
  • Hersteller: Progress Werke Oberkirch AG
  • Achsen: 1, ungebremst
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 1.200 kg
  • Länge: 3,25 m

 

 

Einsatzzweck

  • kreisverbandseigener Sonderanhänger Feldkochherd
  • Verpflegungszentrum für Dienste und Einsätze aller Art
  • Katastrophenschutzeinsätze

Ausrüstung (Auszug)

    • Sonderzelt KÜCHE (S-300), 30 qm, mit aufrollbaren Seitenteilen
    • 4 gasbefeuerte Kochstellen
    • 2 Druckkochkessel, doppelwandig 90 und 70 L
    • 1 Druckkochkessel, einwandig 85 L
    • 1 Druckbratkessel 45 L
    • 1 Warmhalteröhre
    • Wirtschaftsgerät (Gerätesatz) in den Seitenkästen und in 3 Leichtmetall-boxen
    • Brennersatz für flüssige und feste Brennstoffe als Reserve für den Katastrophenfall eingelagert

     

    Die Progress 57/5 stammt aus dem Progress-Werk Oberkirch AG und wurde vornehmlich in den Jahren 1962-1968 gebaut. Hauptabnehmer war zu dieser Zeit der Bund, der sie wiederum der Bundeswehr unterstellte, im weiteren vielen Hilfsdiensten. Sie ist heute noch vielfach in Verwendung und leistet auch nach 40 Jahren noch gute Dienste.

    Sie zeichnet sich durch den Betrieb mit Festbrennstoffen, ebenso wie mit Flüssigbrennstoffen (Diesel), aber auch für den Einsatz mit Gas aus. Neben der Bratenpfanne mit 45 L ist der einwandige Teekessel mit ca. 85 L zu finden. Auf der anderen Seite der Küche finden sich 2 doppelwandige Kessel mit 70, bzw. 90 L Rauminhalt.

    Der Anhänger wurde im Jahre 2011 als gut erhaltenes Gebrauchtfahrzeug aus Beständen des Katastrophenschutzes an uns übergeben. Der Feldkochherd steht dem Verpflegungstrupp des DRK Kreisverbandes Dieburg eV und der Betreuungsstelle des Landkreises Darmstadt-Dieburg zur Verfügung. Als Zugfahrzeug dienen der GW-Logistik 7,5 t oder der GW-Nachschub Ladebordwand 5,6 t.

    Zusammen mit dem Feldküche Kaercher, dem Trinkwasseranhänger und dem Trinkwassergerätesatz, dem Geräteanhänger Spülmobil, 3 in den Ortsvereinen verfügbaren Feldkochschränken und mehreren Bock-Kochern kann ein Verpflegungszentrum eingerichtet werden. Damit ist der Kreisverband in der Lage, bis zu 1500 Portionen Eintopfgericht je Kochdurchgang zu erstellen.